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Das Leben ist ein Paradoxon.


Das Leben. Ein Paradoxon. 

Ist es denn so, daß das Leben durch die Vereinigung der Gegensätze besteht? Das Leben macht aus einem kleinen Samen in der Erde einen großen, starken Baum. Pflanzen, die man mit einem einzigen Schritt zertreten kann, bohren sich dennoch durch den härtesten Asphalt. 

WIE PARADOX.  

Die Stille ist oft lauter als so manches Gebrüll. 

WIE PARADOX. 

Die, die ein langes Leben haben und über 100 Jahre alt werden, sagen oft„Das Leben ist so kurz“...  

WIE PARADOX. 

von Kindern lernen wir oft am meisten, weil sie uns unserer Schubladen bewusst machen und ganz „frisch“ an die Dinge herangehen, dabei haben sie soviel weniger Erfahrung als wir.  

WIE PARADOX. 

Menschen, die keine Beine und keine Arme haben und soviel eingeschränkter scheinen als wir es sind, die keinerlei körperliche oder geistige Einschränkung haben,sind oft die größten Vorbilder und gehen oft viel „gesünder“ mit dem Leben um. 

WIE PARADOX. 

Hinter den Ängsten liegt oftmals die Glückseligkeit. Einmal die Angst überwunden, können wir dadurch größte Glückseligkeit erfahren, zum Beispiel ein Sprung mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug. 

WIE PARADOX. 

An unseren Tiefpunkten liegt oftmals eine Kehrtwende, wie die Griechen es schon sagten: Krise tut weh, bedeutet ein Wendepunkt und darin liegt aber auch eine Chance auf etwas Besseres. Deswegen hat das griechische Wort Krise zwei Bedeutungen: „Wendepunkt“ und „Chance“. Weshalb beklagen viele Menschen dann vor allem die Krisen ? Krisen sind die besten Gelegenheiten, sein Leben neu auszurichten und viel zu lernen. Das einzige, was dabei „flöten geht“, ist die Sicherheit des Bekannten.

WIE PARADOX. 

 πάντα ῥεῖ  („Panta Rhei“), wie Heraklit es schon formulierte: Alles fließt. Alles bewegt sich fort, nichts bleibt. weshalb erwarten wir, daß alles so bleibt wie es ist, obwohl man von klein auf erlebt hat, dass sich alles in stetiger Veränderung ist. 

WIE PARADOX. 

Und trotzdem verändert sich oft nichts, wenn man selbst nichts tut. 

WIE PARADOX.   

Die, die am wenigsten besitzen und am wenigsten Grund dafür zu haben scheinen, sind oft sehr glückliche Menschen. 

WIE PARADOX. 

Der Umkehrschluß funktioniert dennoch nicht: arme Menschen sind nicht immer glücklich und reiche Menschen  nicht immer unglücklich. 

WIE PARADOX. 

Oft ist das, was wir mit Leichtigkeit tun unser größtes und wertgeschätztes Lebenswerk und das, wofür wir uns angestrengt haben, wofür wir auf vieles verzichteten und was uns viel Energie kostete, zeigt weniger Erfolg, als wir uns erhofften. 

WIEDER EIN PARADOXON.

Die, die wir am meisten lieben, können uns am tiefsten verletzten. 

WIE PARADOX. 


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